Strings Across the Globe
Im Seminar „Strings across the Globe“ beschäftigen sich Studierende der Musikwissenschaft der Goethe-Universität mit musikalischen Verbindungen zwischen verschiedenen Kulturen anhand von Saiteninstrumenten, die im Bridges Kammerorchester vertreten sind.
Ausgehend von der Praxis des Bridges Kammerorchesters untersuchen die Studierenden historische Kulturkontakte durch Handel, Migration und Kolonialismus sowie unterschiedliche Spieltechniken und musikalische Traditionen. Dabei geht es auch um die Herausforderungen des Komponierens und Zusammenspiels verschiedener Instrumente und um die Frage, welche Freiheiten und Grenzen durch kulturelle Normen entstehen.
Die Bridges-Musiker*innen Hagit Halaf, Dennis Merz, Berivan Canbolat und Alireza Meghrazi sind direkt in das Seminar eingebunden. In gemeinsamen Sitzungen stellen sie ihre Instrumente und musikalischen Erfahrungen vor, spielen für die Studierenden und tauschen sich mit ihnen über Fragen zu Spielweisen, Traditionen und transkulturellem Musizieren aus.
Als Ergebnis des Seminars entwickeln die Studierenden eine Konzert- oder Vermittlungsreihe. Die dabei entstehenden Texte, Bilder und audiovisuellen Beiträge werden auf einer eigens entwickelten Webseite veröffentlicht. Das Seminar verbindet damit wissenschaftliche Auseinandersetzung mit praktischer Konzert- und Vermittlungsarbeit und macht die vielfältigen Perspektiven auf Saiteninstrumente und Kulturkontakt sichtbar.
Textcredit: Prof. Dr. Barbara Alge
Förderung: Goethe-Universität, Praxisprojekt ProFiL