Sun, 13 December
Konzert
Von der Seidenstraße über Venedig nach Konstantinopel - Inszeniertes Konzert
Sun, 13 December 2026
06.45 PM
Location
Beethovenplatz 1
61476 Kronberg
Von der Seidenstraße über Venedig nach Konstantinopel
Venedig als international bedeutsame Musikmetropole und als weltoffene Stadt, steht beispielhaft für den inspirierenden Austausch zwischen (Musik-) Kulturen als Mittelpunkt des Programms. Ausgehend von der iberischen La Follia in den Variationen des berühmten venezianischen Komponisten Antonio Vivaldi spannt sich der Bogen zu Kompositionen, die mit Energie von Verbindungen und Brücken erzählen, und Stilistiken aus der arabischen und europäischen Klassik, dem Jazz sowie zeitgenössischer Musik verbinden. Für das Konzertprogramm haben mehrere Kompositionsteams des Bridges Kammerorchesters kollektiv zusammengearbeitet und neue Werke geschaffen. Unterschiedliche künstlerische Handschriften, instrumentenspezifische Kenntnisse und vielfältige musikalische Traditionen kamen dabei zusammen und haben sich gegenseitig inspiriert. Doch mit der letzten Note auf dem Papier ist der Prozess nicht abgeschlossen: Erst im Zusammenspiel mit dem Orchester und allen Musiker*innen entfalten sich die Werke zu einem lebendigen Ganzen und werden heute Abend als szenisches Konzert präsentiert.
Das Bridges Kammerorchester – The composing orchestra – ist ein einzigartiger Klangkörper in der europäischen Musiklandschaft. Es vereint Musiker*innen und ihre Instrumente aus verschiedensten Regionen des europäischen, asiatischen und amerikanischen Kontinents. Die Orchestermitglieder sind Expert*innen für europäische Klassik, klassische arabische wie persische Musik, Jazz, osteuropäische Folklore und zeitgenössische Musik.
Jedes Werk entsteht als Originalkomposition oder -arrangement und spiegelt die kulturelle Vielfalt der Mitglieder wider. Was dabei entsteht, ist transkulturelle Musik. Gegründet 2019 in Frankfurt, debütierte das Orchester 2024 in der Elbphilharmonie Hamburg und konzertierte u. a. auf dem Bachfest Leipzig, dem Heidelberger Frühling und im hr-Sendesaal Frankfurt. Für sein transkulturelles Schaffen erhielt es zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, und wurde 2024 in das Bundesprogramm Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland aufgenommen.
Programm:
Von der Seidenstraße über Venedig nach Konstantinopel
La Follia
Antonio Vivaldi (1678-1741)
Arrangeurin: Johanna-Leonore Dahlhoff
Alterity 2 4 what
Salim Salari (*1992), Rabie Azar (*1980), Peter Klohmann (*1986)
Salam
Hasan Kasai (1928-2012)
Arrangeur*innen: Johanna-Leonore Dahlhoff, Alireza Meghrazi
Claire de lune. Aus: Suite bergamasque
Claude Debussy (1862 -1918)
Arrangeur*innen: Mitglieder des Bridges Kammerorchester
Meridian
Johanna-Leonore Dahlhoff (*1982), Walid Khatba (*1981)
Constantinople
Gabriel Mientka (*1986)
Weitere Werke werden noch bekannt gegeben.
Inszeniertes Konzert
ohne Dirigat
Foto © Salar Baygan