Transkulturelle Pioniere

"...das (Bridges Kammerorchester) ist die Investition in die Zukunft. Dieses Orchester macht bereits die Konzerte, die man in der Klassikbranche sich so wünscht: Avantgarde, modern, mit einer Stimmung, mit einer Sinnlichkeit, die ... vielen in den normalen, konventionellen Klassikkonzerten abhandengekommen ist." Deutschlandfunk Kultur

Das Bridges Kammerorchester

Das transkulturelle Bridges Kammerorchester vereint seit Herbst 2019 freiberufliche Musiker*innen und ihre Instrumente aus verschiedensten Regionen des europäischen, asiatischen und amerikanischen Kontinents. Die Orchestermitglieder sind Expert*innen für arabische, persische und europäische Klassik, Jazz, zeitgenössische Musik, osteuropäische Folklore sowie verschiedene Formen zentralasiatischer und lateinamerikanischer Musik. In kokreativen Prozessen komponieren bzw. arrangieren sie einen Großteil ihres Repertoires selbst.

Das Bridges Kammerorchester stellt Musikstile der unterschiedlichsten Traditionen sowie genreübergreifende Werke gleichberechtigt in seinen Konzertprogrammen nebeneinander. Jedes Orchestermitglied bringt sich als Individuum mit seiner einzigartigen (musik-) kulturellen Erfahrung ein. Gleichzeitig bilden die Musiker*innen eine Gemeinschaft, die als Orchester zusammenwächst, um Neues hervorzubringen und Kultur, Identität und Zugehörigkeit gesellschaftlich wie musikalisch als fließende, ineinandergreifende Prozesse verschmelzen zu lassen.

Die Musiktraditionen, aus denen die Musiker*innen stammen bzw. mit denen sie sich beschäftigen, bilden die Grundlage des Repertoires, das Orchestermitglieder für diese einmalige Besetzung kreieren, und formen die einzigartige, sich ständig weiterentwickelnde transkulturelle Klangsprache. Damit prägt das Bridges Kammerorchester einen Musikstil, der die Diversität der in Deutschland lebenden Gesellschaft hörbar macht: die transkulturelle Gegenwartsmusik

Das Bridges Kammerorchester wurde im September 2022 zum Orchestra in Residence der Kronberg Academy ernannt und sowohl 2022 als auch 2023 für die Shortlist des Preis Innovation der Deutschen Orchester-Stiftung nominiert. Es gehört zu den Preisträger*innen des Hessischen Integrationspreises sowie des Frankfurter Diversitäts- und Integrationspreises 2022 und erhielt für das 2021 in Koproduktion mit dem hr veröffentlichte Debüt-Album „Identigration“ den Preis der deutschen Schallplattenkritik 2/2021 (Kategorie Grenzgänge). Diese Preisverleihung verdeutlicht die Relevanz seiner Klangsprache und zeichnet die künstlerische Arbeit bereits mit dem ersten Album aus. 2019 wurde das Bridges Kammerorchester als bundesweites Leuchtturmprojekt für gelebte Diversität und Integration auf Augenhöhe mit The Power of the Arts 2019 ausgezeichnet sowie 2018 mit dem Special Impact Preis der KfW Stiftung

Das Bridges Kammerorchester und dessen Mitglieder werden deutschland- und europaweit als Expert*innen für die Entwicklung eines progressiven, transkulturellen Musikstils angefragt.

Neben Eigenkompositionen werden auch Kompositionsaufträge an Komponist*innen unterschiedlichster Stilrichtungen vergeben. Bisherige Gastkomponist*innen waren u. a. Majid Derakhshani, Atefeh Einali, Jonas Krischke, Daniel Osorio, Khadicha Zeynalova und Kioomars Musayyebi.

Das Bridges Kammerorchester arbeitet mit wechselnden Gastdirigent*innen zusammen, u. a. mit Bar Avni, Leo Hussein, Gregor A. Mayrhofer, Corinna Niemeyer, Eva Pons, Harish Shankar, Nabil Shehata, Martin Wettges und Yalda Zamani.

Buchungsanfrage: 

booking@bridges-kammerorchester.de

+49 (0)162 6823119

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